Lagerhaus Kloten

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Wer wir sind

Das Lagerhaus Kloten ist seit drei Generationen Teil unserer Familie. Und so soll es auch weiterhin bleiben. Deshalb haben wir Geschwister, Flurina und Men, eine Vision für die Zukunft des Quartiers.

Seit wir das Lagerhaus vor ein paar Jahren von unserem Vater, Matthias Keller, übernommen haben, sind wir dran, das historische Gewerbeareal weiterzuentwickeln. Dabei ist es uns wichtig, einerseits den Charakter des Orts zu erhalten und andererseits das Lagerhaus nachhaltig fit für die Zukunft zu machen.

Auch weiterhin soll das Lagerhaus ein Ort sein, an dem das lokale Gewerbe zusammenarbeiten und Synergien nutzen kann. Und das zu fairen Konditionen. Mittelfristig wollen wir hier auch kleine Läden und Gastronomiebetriebe begrüssen. Auch dabei achten wir auf Regionalität – Filialen und Franchises grosser Ketten wirst du hier also auch in Zukunft nicht finden.

Damit das Lagerhaus aber wirklich zu einem Quartier für alle wird, planen wir auf längere Sicht auch Wohnungen. Unsere Vision ist ein kunterbunter Mix von Mietenden jeden Alters, aus allen Schichten und Kulturen. Menschen, die hier nicht nur wohnen, sondern leben wollen, die den Raum teilen und gemeinsam nutzen.

Möchtest du Teil des Lagerhauses werden, dann melde dich einfach bei uns.

Perspektive für Generationen

Das Lagerhaus ist ein Zeitzeuge der industriellen Vergangenheit Klotens.
Aber seine Geschichte geht weiter. Denn für die nächsten Jahre haben
wir noch viel vor. Mach dich hier auf den Weg von den Anfängen bis
in die Zukunft.
 
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1902
Erste Sheddach-Halle

Bau der ersten Sheddach-Halle durch die Eisenbaugesellschaft Zürich. Die Firma lieferte auch die Stahlkonstruktionen für den Lichthof der Uni Zürich, das Hallenstadion in Oerlikon und den Jelmoli an der Bahnhofstrasse in Zürich.

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1953
Figi & Keller

Die Bauunternehmung Figi & Keller erwirbt das Areal. Max Keller und sein Geschäftspartner verwandeln die Fabrik der Eisenbaugesellschaft Zürich in die Lagerhaus Kloten AG.

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1965
Erweiterung

Die Gebäude werden saniert und als Lagerhalle für schwere Industriegüter ausgebaut. 1965 erfolgt die Erweiterung zur heutigen Grösse mit den hinteren hohen Hallen.

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1978
Konsolidierung

Nach dem Tod von Max Keller übernimmt seine Witwe, Margrith Keller, zusammen mit der Familie Figi das Lagerhaus. Später wird die Firma Figi & Keller aufgeteilt und das Areal innerhalb der Familie Keller konsolidiert.

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2001
Matthias Keller

Der Sohn von Max Keller und Vater von Flurina und Men übernimmt das Lagerhaus ganz. Bereits seit den 1990er-Jahren war er in den Betrieb, die Verwaltung und die erbrechtliche Aufteilung involviert.

2019/2020
Neuausrichtung

Der Plan der Stadt Kloten, das Steinacker-Gebiet umzuzonen, gibt den Anstoss zur Weiterentwicklung des Lagerhauses zu einem gemischt genutzten Quartier, wo Wohnen zum Gewerbe kommt.

2021
Flurina und Men Keller

Bereits seit 2006 arbeitet Flurina mit ihrem Vater in der Lagerhaus Kloten AG. 2017 steigt auch Men ein. Vier Jahre später übernehmen die Geschwister das Lagerhaus ganz.

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2025
Sonnenenergie

Auf den Dächern des Lagerhauses entsteht die grösste Photovoltaik-Anlage von Kloten mit einer maximalen Leistung von 700 Kilowatt, gleichzeitig werden die Sheddächer saniert.

Quartier mit eigenem Bahnhof

2 Minuten

vom Bahnhof Kloten

Wer mit dem Zug nach Kloten hinein oder aus Kloten herausfährt, kommt am Lagerhaus vorbei. Einen besseren Standort für die Entwicklung eines neuen Quartiers gibt es wohl kaum. Dieses Potenzial wollen wir nicht brachliegen lassen. Deshalb entwickeln wir in den nächsten gut 20 Jahren das Gebiet in Etappen sorgfältig weiter. So wie der Ort seit über 120 Jahren organisch gewachsen ist und sich immer wieder den neuen Nutzern und Umständen angepasst hat, soll das Lagerhaus nun zu einem vielfältigen und nachhaltigen Stadtteil mit hoher Lebensqualität und sozialer Interaktion werden und dabei als Modell für zukunftsfähiges Wohnen und Arbeiten dienen.  

Unsere Projekte zum Thema

Nicht mieten. Zusammen leben!

Wo 1000 Menschen

leben und arbeiten

Das Lagerhaus Kloten bietet eine langfristige Perspektive für Menschen und Firmen jeglicher Couleur, die Ideen teilen und gemeinsam etwas bewegen wollen. Deshalb findet das lokale Gewerbe und insbesondere die Handwerksbetriebe weiterhin zu fairen Konditionen einen Platz zum Wachsen. Mittelfristig sollen nun auch kleine Detailhandels- und Gastrobetriebe hinzukommen. Dabei legen wir grossen Wert darauf, dass sich die Mietenden optimal ergänzen und voneinander profitieren können. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit. Beispielsweise können Einrichtungen für die Entsorgung und das Recycling gemeinsam genutzt werden, ebenso wie Maschinen, Stapler und andere Fahrzeuge. Restaurants, Cafés und Pop-ups, die die Gemeinschaft fördern, sowie Ateliers, Bühnen und andere kulturelle Einrichtungen, runden das Angebot ab.

Unsere Projekte zum Thema

Solar und mehr

Nachhaltig

auf Generationen hinaus

In den nächsten zwei Jahren entsteht auf den Dächern der Shedhalle und der beiden Flachdachgebäude die grösste private Solaranlage von Kloten. Mit einer Maximalleistung von fast 700 Kilowatt – zum Vergleich: eine Einfamilienhausanlage bietet ca. 10 bis 12 Kilowatt kann ein Grossteil des Stroms, den unsere Mietenden benötigen, nachhaltig vor Ort selbst produziert werden. Doch Generationendenken wird bei uns nicht bei der Energiegewinnung enden. Wenn wir etwas verändern oder neu bauen, verwenden wir, wenn immer möglich und sinnvoll, wiederverwendete Bauteile (Re-Use) oder Baumaterialien, die aus Abbruchobjekten (Re-Cycling) stammen. Wo Neues verwendet wird, achten wir auf nachhaltige und ökologische Materialien. Auch ist uns beim Bau Flexibilität wichtig, damit Räume ohne weiteres für zukünftige andere Nutzungen bereit sind. 

Unsere Projekte zum Thema